Deutschland muss an seinen Finanzen arbeiten

(24.09.2009) Mir ist nicht klar, wie Parteien ohne Konzept viele Stimmen bekommen können oder auch nur Zuspruch. Wer die DDR für ein erfolgreiches Konzept gehalten hat, kann gerne diese Art von Wirtschaft wieder wählen. Ich war gestern selbst in Erfurt und habe von einem Erfurter gezeigt bekommen, wie sich dort alles entwickelt hat. Eine derartige Entwicklung unter der "alten" Führung hat er ausgeschlossen. Wählen Sie also Ihre Wünsche für Deutschland mit einer Sorgfalt aus. Bedenken Sie bei Ihrer Stimmabgabe, dass Sie damit Ihre Meinung dokumentieren. Meiner Ansicht nach kann weder ganz Rechts noch ganz Links zu einer sinnvollen Fortführung der Demokratie mit den jetzigen Gegebenheiten beitragen, geschweige denn lenken und leiten. Ich selbst wünsche mir mehr Geld für meine Familie. Dieses kann aber nicht zu Lasten des Staates erfolgen, der sich enorm ins Zeug gelegt hat, damit Deutschland nicht tiefer abrutscht. Soziales Engagement muss immer bezahlbar bleiben. Es kann nicht sein, dass alles auf Kredit Basis funktioniert. Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Einkommen in Ihrer Familie und müssen damit zu Recht kommen. Sie können nicht mehr ausgeben als Sie haben. Meiner Ansicht nach muss daher die nächste Regierung die Finanzen in den Griff bekommen damit soziale Leistungen auch in Zukunft wieder bei den Bürgern ankommen. Stellen Sie sich die Frage, wie bekommt Deutschland wieder mehr Geld in die Hand, damit es auch dann an alle wieder ausgegeben werden kann. Ein großer Teil davon sollte meiner Meinung nach für die Tilgung unserer Schulden investiert werden. Meine Fragen lauten daher, „Worin sind wir gut? Wo verdienen wir Geld?“ Wenn es uns besser geht, können wir wieder Geld für Soziales ausgeben. Vorher müssen wir aber daran arbeiten ES zu bekommen. Daher denken Sie optimistisch, gehen Sie wählen, machen Sie sich Gedanken, seien Sie nicht nur dagegen, sondern für etwas. Denken Sie nicht nur an sich, sondern denken Sie an uns alle. Getreu dem Slogan: „Wir sind Deutschland“

Kommentar von Alexander P. Liebscher, Unternehmer, parteilos

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Eingestellt von Alexander P. Liebscher
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