Schäfer-Gümbel der Klitschko der Hessen-SPD?! |
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| (19.01.2010)
Schäfer-Gümbel der Klitschko der Hessen-SPD!
Hessische Spitzen-Sozis trafen sich in Friedewald (wvi) Die in letzter Zeit arg gebeutelte hessische SPD ist nach Ansicht ihres Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel "wieder da". "Wir sind wieder im Boxring", meinte der neue SPD-Klitschko auf der Klausurtagung seiner Partei im hiesigen Schloßhotel "Prinz von Hessen" vor rund einhundert hessischen Spitzen-Sozis mit Blick auf die zurückliegenden zwei Jahre, in denen die hessische SPD die Fast-Ministerpräsidentin Andrea Ypsilantin gestellt hatte, dann bei der wiederholten Landtagswahl im noch nicht ganz abgeklungenen Höhen- und Machtrausch wie einst Ikarus crashte und fast in die Bedeutungslosigkeit abstürzte. Rückenstärkung erhielt der Landesvorsitzende von seinem Bundeschef, der aus allen parteilichen Wolken gefallenen neuen SPD-Lichtgestalt "Erzengel" Sigmar Gabriel. Vor den zahlreich angereisten Medienvertretern verkündete Parteilautsprecher Frank Steibli das wichtigste Ergebnis des zweitägigen "Hessengipfels" in unserem Dorf: Es wurde ein Diskussionspapier zu Reformen der Arbeitsmarktpolitik erarbeitet. (Toll! Endlich mal was Neues!) Darin wird eine Verlängerung der Bezugdauer des Arbeitslosengeldes (ALG) I auf zwei Jahre mit Verknüpfung von beruflicher Weiterqualifizierung angeregt. Der Staat solle seine Angebote zur Fortbildung verstärken, der Arbeitslose seinerseits aktiver werden. "Wir bieten mehr Sicherheit und wollen mehr Engagement", meinte Steibli. (Doch nicht toll! Bloß die alte Leier!) Dieses Ergebnis hätte man auch durch eine Telefonkonferenz erreichen können. Das hätte die ohnehin arg strapazierte Parteikasse, die für die zwei Tage im Fünf-Sterne-Hotel aufkommen muß, geschont. Der kurzfristig eingeflogene SPD-Erzengel nickte dieses Ergebnis als "wertvollen Beitrag" huldvoll ab und entschwand wieder in parteihimmlische Gefilde zur Klausurtagung der Bundesparteispitzen. Zu hoffen bleibt, daß bei dieser Veranstaltung inhaltlich mehr herauskommt, als das Auflegen alter Platten, die vom vielen Abspielen ordentlich zerkratzt sind. Für die nach Friedewald delegierten Parteikader waren es bestimmt zwei herrliche Tage in unserem traumhaft schön verschneiten kleinen Friedewald. Außer Spesen nix gewesen! Für Friedewald aber war es unbezahlbare Werbung. Die Jungs- und Mädels der SPD dürfen möglichst bald wiederkommen...andere Parteien natürlich auch! 359814 Eingestellt von DER FRIEDEWALTER |
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