(djd). "Wenn ein Mensch 70 Jahre alt ist, weiß man nichts über ihn. Außer, dass er vor 70 Jahren geboren wurde." Dieser Satz stammt von der renommierten amerikanischen Altersforscherin Bernice Neugarten. Sie ist davon überzeugt, dass sich die Menschen ab dem Rentenalter aufgrund ihrer vielfältigen Lebensläufeweiter
(26.03.2004) (rgz) Osteoporose ist kein Schicksal mehr - vorausgesetzt die Krankheit wird rechtzeitig erkannt und behandelt. Für diesen Fall haben Betroffene heutzutage gute Chancen, den Verlust der Knochenmasse zu stoppen und den schmerzvollen Konsequenzen der Krankheit zu entgehen.
Folgende Faktoren können auf ein erhöhtes Osteoporoserisiko hinweisen:
- Sind Osteoporoseschäden bei Ihren Blutsverwandten aufgetreten (also: Brüche von Knochen, Wirbelkörpern, Oberschenkelhals ohne ernstlichen Unfall)? - Gibt es Fälle von Rundrücken bei Ihren Blutsverwandten? - Ist bei Ihnen nach dem 40.Lebensjahr ohne ernstlichen Unfall ein Knochenbruch aufgetreten? - Sind Sie in den letzten vier Jahren mehr als vier Zentimeter kleiner geworden? - Leiden Sie häufig an Rückenschmerzen ohne Erkrankung der Wirbelsäule? - Ist Ihre körperliche Aktivität z.B. durch einen Rollstuhl, stark eingeschränkt oder bewegen Sie sich sehr wenig? - Leiden Sie an chronischen Erkrankungen (Morbus Crohn, Rheuma, Asthma ...) - Haben Sie länger als sechs Monate kortisonhaltige Medikamente eingenommen? - Speziell für Frauen: Trat Ihre erste Monatsregel spät ein und begannen die Wechseljahre vor dem 45. Lebensjahr?
Wenn Sie eine dieser Fragen rundweg bejahen können, sollten Sie mit Ihrem Arzt Ihr Osteoporoserisiko besprechen.