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Alles griffbereit - auch im Notfall
(djd). Viele Menschen haben ihr ureigenes Ablagesystem für wichtige Papiere. Bei einer plötzlichen Erkrankung, einem Unfall oder dem Tod des Besitzers beginnt für die Angehörigen daher oft eine aufreibende Suche nach den in der ganzen Wohnung verstreuten Dokumenten. Denn wie soll man auf Anhieb erraten, dass etwa das Testament in weiter |

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Die neuen Senioren wollen auch im Alter komfortabel und sicher leben
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(24.10.2001) (rgz) Die selbstbewusste Generation, die jetzt ins Rentenalter kommt, will sich auch im Alter nicht abschieben lassen und beugt vor. Komfortable Wohnanlagen für aktive Senioren schießen überall aus dem Boden. Solange man nicht pflegebedürftig ist, wollen fast alle selbstbestimmt und unabhängig leben. Die Ansprüche sind nicht gering: Schön und bequem möchte man es haben, die Anlage soll zentral liegen und gut erreichbar sein. In nicht allzu großer Ferne müssen Grünanlagen zum Spazieren gehen einladen. Kulturelle Angebote, Aktivitäten oder Einrichtungen für Geselligkeit oder Gesundheit sind gern gesehen. Daneben brauchen ältere Menschen die Sicherheit, dass sich im Krankheitsfall jemand um sie kümmert. Was die gemeinschaftlichen Einrichtungen angeht, so sind Gymnastikraum, Bibliothek, Internetcafe, Cafeteria oder Restaurant, sogar ein Schwimmbad längst keine Ausnahme mehr.
Heute wohnen 85 Prozent der über 70-Jährigen gesund in den eigenen vier Wänden und wollen dort auch bleiben. Allerdings wird das mit zunehmendem Alter oft schwierig: Die Wohnungen liegen in Außenbezirken oder sind nicht seniorengerecht ausgestattet. Treppen erschweren den Alltag und im Bad und in den Fluren fehlt es an Haltegriffen. Außerdem ist vielleicht niemand in der Nähe, auf den man sich verlassen kann.
Freie Träger und Wohlfahrtsverbände stellen sich zunehmend auf die Bedürfnisse der neuen Alten ein. Bestehende Einrichtungen werden modernisiert und seniorengerecht ausgestattet. Viele Wohnstätten schließen sich an ein Pflegeheim an oder haben sich mit einer Sozialstation verbunden. Notrufzentrale und Betreuungsbüro sind Standard, meist kann man Servicedienste und Mahlzeiten bestellen oder im hauseigenen Restaurant essen gehen. Wer mit einer Komfortresidenz liebäugelt, sollte realistisch seine finanziellen Möglichkeiten und Bedürfnisse feststellen und daraufhin die Angebote in der Region untersuchen.
Checklisten erleichtern die Übersicht. Viele Betreiber verlangen eine Grundpauschale für den angebotenen Service und ob als Eigentum oder Mietwohnung, Luxus hat seinen Preis. Nur was im Vertrag steht, ist uneingeschränkt gültig, mündliche Versprechungen können vor Gericht nicht durchgesetzt werden, sind aber häufiger Anlass für Ärger.
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