WAZ: Stars haben ihre Klubs in der Hand. Kommentar von Reinhard Schüssler |
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| (16.03.2010) (ots) - Wenn ein Fußball-Profiklub mit seinem Star einen
langfristigen Vertrag abschließt, geschieht dies zwangsläufig unter
den Bedingungen des Marktes. Und die kommen eindeutig den Spielern
entgegen. Stehen doch allein sie auf der sicheren Seite. Nicht nur,
dass ihnen - unabhängig von jeder Formschwankung - über Jahre ein
Millionensalär garantiert ist. Sie können auch, ungeachtet der
Vertragsdauer, jederzeit ein noch lukrativeres Angebot annehmen,
falls die Ablösesumme stimmt. Der "Wohlfühlfaktor", von dem jetzt
auch ein Stefan Kießling in Leverkusen spricht, spielt dann keine
Rolle mehr. Für Bayer und jeden anderen Verein in vergleichbarer Lage rechnet sich eine solche Vertragsverlängerung nur dann, wenn der Spieler weiter Topleistungen bringt und/oder eine satte Millionen-Ablöse einbringt. Die Kehrseite von Verträgen mit langen Laufzeiten ist derzeit beim FC Schalke 04 zu sehen, wo der ausgemusterte Albert Streit seinen fürstlich dotierten Viereinhalb-Jahres-Vertrag aussitzt und der Verein in die Röhre guckt. Lässt der Streit-Fall sich noch mit der desaströsen Personalpolitik von Ex-Manager Andreas Müller begründen, so hatte Bayer Leverkusen gar keine Wahl. Seit dem Bosman-Urteil haben die umworbenen Spieler alle Trümpfe in der Hand. Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2 Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-6528 zentralredaktion@waz.de Für die Nachricht "WAZ: Stars haben ihre Klubs in der Hand. Kommentar von Reinhard Schüssler" übernehmen wir keine Haftung für Richtigkeit oder Volständigkeit. Die inhaltliche Haftung liegt beim presserechtlichen Meldungsgeber: ots / 370262 |
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