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Agrarausschuss berät am 25. September 2006 über Verordnung für Pelztiere / Aktuelle Infratest-Umfrage belegt: 88 Prozent der Bundesbürger fordern strenge Haltungsvorgaben für Pelzfarmen
(ots) - 87,6 Prozent der Bundesbürger wollen, dass die
Bundesländer so schnell wie möglich strenge Haltungsvorgaben für
Pelzfarmen verabschieden. Außerdem wünschen sich 87,9 Prozent, dass
neue Vorgaben auf den Farmen zeitnah umgesetzt werden. Dies ist das
Ergebnis einer repräsentativen weiter |

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Jülicher Wissenschaftler untersuchen in China die atmosphärische Waschkraft
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(15.09.2006) (ots) - Zwei Monate lang erfassten Jülicher
Atmosphärenforscher erstmals Daten in zwei chinesischen Megacitys zur
Selbstreinigungskraft der Atmosphäre. Nun wurden die Messungen in
Beijing beendet und die Jülicher Messgeräte in zwei Containern auf
die Rückreise geschickt. Zusammen mit den asiatischen Kollegen werden
die Daten nun analysiert und erforscht, wie sich die Luftqualität für
die olympischen Spiele 2008 in Beijing verbessern lässt.
Die Messungen waren Teil zweier Kampagnen der Jülicher Forscher
zusammen mit Kollegen aus Leipzig, sowie Forscherteams aus China,
Taiwan, Japan und Korea. Die Wissenschaftler untersuchten die Luft in
den Ballungsräumen Beijing und im Pearl River Delta. "Wir haben uns
dabei auf Daten konzentriert, die eine Aussage über die
Selbstreinigung der Luft zulassen", sagt Dr. Theo Brauers vom
Forschungszentrum Jülich. Dazu haben die Forscher beispielsweise die
Menge des so genannten Waschmittels der Atmosphäre, des
Hydroxyl-Radikals, bestimmt. Es leitet den Abbau der meisten
Schadstoffe ein.
"Es ist offen, ob die natürliche Selbstreinigungskraft in China
genauso effizient ist wie in Europa", sagt Brauers. Aber nicht nur
die Konzentration des natürlichen Waschmittels interessiert die
Wissenschaftler: "Wir wollen in China herausfinden, inwieweit die
Modelle der Atmosphärenchemie gelten, die bisher im wesentlichen für
die Bedingungen in Europa oder Nordamerika überprüft wurden", so der
Atmosphärenchemiker.
Anfang kommenden Jahres werden sich die Forscher treffen, um die
ausgewerteten Daten zu diskutieren. "Die Frage ist, welche chemischen
und physikalischen Prozesse Transport und Abbau der Schadstoffe in
den Megacitys steuern, und - falls nötig die Modelle anpassen", sagt
Brauers. Dann ließe sich beispielsweise auch für die olympischen
Spiele vorhersagen, welche Maßnahmen die Luftqualität tatsächlich
verbessern.
Bilder und Infos: http://www.fz-juelich.de/projects/china
Originaltext: Forschungszentrum Jülich
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=58706
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_58706.rss2
Pressekontakt:
Annette Stettien Wissenschaftsjournalistin
Forschungszentrum Jülich, 52425 Jülich
Tel. 02461 61-2388, Fax 02461 61-4666
E-Mail: a.stettien@fz-juelich.de
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