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Bleifuß ade: 31 Millionen Deutsche halten sich für umweltbewusste Fahrer



(ots) - Angesichts steigender Kfz-Kosten setzt die große Mehrheit der deutschen Autofahrer auf eine sparsame und damit ressourcenschonende Fahrweise. Rund 31 Millionen Bundesbürger, das entspricht 78 Prozent aller Fahrzeugbesitzer, halten sich für umweltbewusste Fahrer. Unter Frauen ist eine "grüne weiter


Jülicher Wissenschaftler untersuchen in China die atmosphärische Waschkraft

(15.09.2006) (ots) - Zwei Monate lang erfassten Jülicher Atmosphärenforscher erstmals Daten in zwei chinesischen Megacitys zur Selbstreinigungskraft der Atmosphäre. Nun wurden die Messungen in Beijing beendet und die Jülicher Messgeräte in zwei Containern auf die Rückreise geschickt. Zusammen mit den asiatischen Kollegen werden die Daten nun analysiert und erforscht, wie sich die Luftqualität für die olympischen Spiele 2008 in Beijing verbessern lässt.

Die Messungen waren Teil zweier Kampagnen der Jülicher Forscher zusammen mit Kollegen aus Leipzig, sowie Forscherteams aus China, Taiwan, Japan und Korea. Die Wissenschaftler untersuchten die Luft in den Ballungsräumen Beijing und im Pearl River Delta. "Wir haben uns dabei auf Daten konzentriert, die eine Aussage über die Selbstreinigung der Luft zulassen", sagt Dr. Theo Brauers vom Forschungszentrum Jülich. Dazu haben die Forscher beispielsweise die Menge des so genannten Waschmittels der Atmosphäre, des Hydroxyl-Radikals, bestimmt. Es leitet den Abbau der meisten Schadstoffe ein.

"Es ist offen, ob die natürliche Selbstreinigungskraft in China genauso effizient ist wie in Europa", sagt Brauers. Aber nicht nur die Konzentration des natürlichen Waschmittels interessiert die Wissenschaftler: "Wir wollen in China herausfinden, inwieweit die Modelle der Atmosphärenchemie gelten, die bisher im wesentlichen für die Bedingungen in Europa oder Nordamerika überprüft wurden", so der Atmosphärenchemiker.

Anfang kommenden Jahres werden sich die Forscher treffen, um die ausgewerteten Daten zu diskutieren. "Die Frage ist, welche chemischen und physikalischen Prozesse Transport und Abbau der Schadstoffe in den Megacitys steuern, und - falls nötig die Modelle anpassen", sagt Brauers. Dann ließe sich beispielsweise auch für die olympischen Spiele vorhersagen, welche Maßnahmen die Luftqualität tatsächlich verbessern.

Bilder und Infos: http://www.fz-juelich.de/projects/china

Originaltext: Forschungszentrum Jülich Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=58706 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_58706.rss2

Pressekontakt: Annette Stettien Wissenschaftsjournalistin Forschungszentrum Jülich, 52425 Jülich Tel. 02461 61-2388, Fax 02461 61-4666 E-Mail: a.stettien@fz-juelich.de

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