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Sylt: das nächste Rungholt?



Die Geschichte der Insel Rungholt sollte uns eigentlich zu denken geben! Auf den Halligen und Inseln Nordfrieslands denkt man längst nur noch in kurzen Strecken. Fünfzig Jahre, sagen viele Halligbewohner, gäbe es die Inseln vielleicht noch. In diesem Zeitraum rechnet man mit einer verheerenden Sturmflut, die einen Teil die Halligen weiter



Ohne Pfand geht´s auch

(23.04.2008) (djd). Umweltschutz beginnt beim Einkaufen. Das riesige Angebot an Produkten und Verpackungen erschwert jedoch die „richtige“ Entscheidung. Gerade bei Getränkeverpackungen haben Verbraucher die Qual der Wahl: Glasflasche, Plastikflasche, Dose oder Getränkekarton? Einweg oder Mehrweg? Durch die Einführung der Pfandpflicht auf bestimmte Einweg-Verpackungen hat die Verwirrung noch zugenommen. Viele Verbraucher gehen davon aus, dass bepfandete und zurückgebrachte Verpackungen in jedem Fall Mehrweg- und damit umweltfreundliche Verpackungen sind. Das stimmt so aber nicht.

Grundsätzlich gilt: In punkto Umweltschutz schneiden Mehrwegflaschen aus Kunststoff oder Glas besser ab als Einwegflaschen und Dosen - wenn man ihren gesamten Lebensweg, von der Herstellung bis zur Entsorgung, betrachtet. Ein wichtiger Grund: Sie können wiederbefüllt werden und verbrauchen daher weniger Rohstoffe und Energie. Einweg-Getränkeverpackungen dagegen belasten das Klima stärker. Deshalb wird auf die meisten dieser Verpackungen seit einigen Jahren ein Pflichtpfand erhoben. Eine Ausnahme: Der Getränkekarton. Er hat genau wie Mehrweg-Verpackungen vom Umweltbundesamt das Prädikat „ökologisch vorteilhaft“ erhalten.

Für den Getränkekarton sprechen aus Sicht von Umwelt- und Klimaschützern gleich mehrere Argumente. Unter anderem sein geringes Gewicht: So hat ein Tetra Pak-Getränkekarton mit 1 Liter kaum 30 Gramm Eigengewicht. Das ist maximaler Produktschutz bei minimalem Einsatz von Energie und Material.

Ein weiterer Vorteil: Tetra Pak-Getränkekartons bestehen zu rund 75 Prozent aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Das Holz für die Herstellung stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Das bedeutet: Es wachsen stets mehr Bäume nach als genutzt werden.
Auch nach dem Gebrauch lässt sich das Verpackungsmaterial sinnvoll nutzen. Der Karton kann restlos recycelt werden, genau wie die hauchdünnen Beschichtungen aus Kunststoff und Aluminium. Experten haben errechnet: Über den gesamten Lebensweg der Verpackung verursachen Getränkekartons drei Mal weniger CO2 als vergleichbare Einweg-Flaschen aus PET. Schon beim Einkaufen das Klima schonen – das ist leichter, als viele denken.

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