Bleifuß ade: 31 Millionen Deutsche halten sich für umweltbewusste Fahrer
(ots) - Angesichts steigender Kfz-Kosten setzt die große
Mehrheit der deutschen Autofahrer auf eine sparsame und damit
ressourcenschonende Fahrweise. Rund 31 Millionen Bundesbürger, das
entspricht 78 Prozent aller Fahrzeugbesitzer, halten sich für
umweltbewusste Fahrer. Unter Frauen ist eine "grüneweiter
(11.04.2008) (djd). Umweltschutz beginnt beim Einkaufen. Das riesige Angebot an Produkten und Verpackungen erschwert jedoch die "richtige" Entscheidung. Gerade bei Getränkeverpackungen haben Verbraucher die Qual der Wahl: Glasflasche, Plastikflasche, Dose oder Getränkekarton? Einweg oder Mehrweg? Durch die Einführung der Pfandpflicht auf bestimmte Einwegverpackungen hat die Verwirrung noch zugenommen. Viele Verbraucher gehen davon aus, dass bepfandete und zurückgebrachte Verpackungen in jedem Fall Mehrweg- und damit umweltfreundliche Verpackungen sind. Das stimmt so aber nicht.
Prädikat "ökologisch vorteilhaft"
Grundsätzlich gilt: In punkto Umweltschutz schneiden Mehrwegflaschen aus Kunststoff oder Glas besser ab als Einwegflaschen und Dosen - wenn man ihren gesamten Lebensweg, von der Herstellung bis zur Entsorgung, betrachtet. Ein wichtiger Grund: Sie können wiederbefüllt werden und verbrauchen daher weniger Rohstoffe und Energie. Einweg-Getränkeverpackungen dagegen belasten das Klima stärker. Deshalb wird auf die meisten dieser Verpackungen seit einigen Jahren ein Pflichtpfand erhoben. Eine Ausnahme ist der Getränkekarton. Er hat genau wie Mehrwegverpackungen vom Umweltbundesamt das Prädikat "ökologisch vorteilhaft" erhalten. Für den Getränkekarton sprechen aus Sicht von Umwelt- und Klimaschützern gleich mehrere Argumente.
Maximaler Produktschutz bei minimalem Materialeinsatz
Unter anderem sein geringes Gewicht: So hat ein 1-Liter-Tetra Pak-Getränkekarton kaum 30 Gramm Eigengewicht. Das ist maximaler Produktschutz bei minimalem Einsatz von Energie und Material. Ein weiterer Vorteil: Tetra Pak-Getränkekartons bestehen zu rund 75 Prozent aus dem nachwachsenden RohstoffHolz. Das Holz für die Herstellung stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Das bedeutet: Es wachsen stets mehr Bäume nach als genutzt werden. Auch nach dem Gebrauch lässt sich das Verpackungsmaterial sinnvoll nutzen. Der Karton kann restlos recycelt werden, genau wie die hauchdünnen Beschichtungen aus Kunststoff und Aluminium. Experten haben errechnet: Über den gesamten Lebensweg der Verpackung verursachen Getränkekartons drei Mal weniger CO2 als vergleichbare Einwegflaschen aus PET. Schon beim Einkaufen das Klima schonen - das ist leichter als viele denken.