(31.07.2008) Kann das nun ein Zufall sein?! Man weiß es nicht genau. Vielleicht war auch ein Wunder am Werke. In den letzten Tagen geisterte die Nachricht durch das Internet, dass man einen Buckelwal vor Stralsund gesichtet hat. Nun kommt es immer mal wieder vor, dass sich ein Meeressäuger dieser Größe in die Ostsee verirrt. Doch dass er dies ausgerechnet kurz nach der Eröffnung eines Erweiterungsbaus des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund tut, ist schon ein merkwürdiger Zufall! Der Neubau des Ozeaneums in Stralsund ist nämlich ausgerechnet dem Leben der Wale gewidmet!
Der frei schwimmende Kollege Buckelwal hat mit seinem Auftauchen gleich eine Menge Publicity für die Sache machen können und das Publikum wird von nun an sicher strömen. Die größten Meeresbewohner der Welt können in Stralsund von Nahem besichtigt werden. Gleich vier verschiedene Wale zwischen 15 und 26 Metern Größe schwimmen in der Ausstellung "Riesen der Meere" über die Köpfe der Zuschauer hinweg. Vielleicht wollte der Kollege Buckelwal nur einmal nach dem Rechten sehen. Seine Sorge war unberechtigt, denn es sind „nur“ lebensechte Nachbildungen von Walen, die im Ozeaneum zu bestaunen sind. Unter anderem kann man eine Walkuh mit einem Jungen sehen.
Das Erscheinen eines echten Buckelwales ist dennoch eine Sensation, denn den letzten hatte man vor 30 Jahren in diesen Gewässern gesichtet. Davor gab es im Jahre 1851 eine entsprechende Meldung. Dass es eine Zeitungsente zu Werbezwecken war, muss man aber nicht befürchten. Es kommt immer mal wieder vor, dass Wale in Küstennähe gesichtet werden und dann nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Dass man aber in Stralsund gleich zweifach Whale Watching betreiben kann, muss sich auch erst einmal herumsprechen!
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