Mehr als rote Feurelöscher.

(18.02.2010) Bremer Brandschutzbetrieb setzt für die Zukunft auf neue Technologien. "Die Väter waren schon bei uns Kunde, und wenn wir nichts falsch gemacht haben, dann werden auch dessen Kinder bei uns Kunde", verdeutlicht Thomas Dierker seine Firmenphilosophie. Seit zwölf Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter der Dierker Brandschutz oHG. Das hanseatische Traditionsunternehmen in der Brandschutzbranche konnte im Herbst das 25-jährige Firmenjubiläum begehen - "und damit ist die Dierker Brandschutz oHG sogar älter als die Gütegemeinschaft der Brandschutzfachhändler", berichtet Dierker nicht ganz ohne Stolz. Als er die Geschäfte 1997 im Hause Dierker übernahm, zählte das mittelständische Handwerks-Unternehmen sechs Mitarbeiter, heute sind es 32 Beschäftigte, die sich auf die drei Firmenstandbeine Handel, Fertigung, und Reparatur im Brandschutztechnikbereich sowie Dienstleitung verteilen. "Im Grunde machen wir alles vom roten Feuerlöscher bis hin zu kpl. Brandschutz Industrieaufträgen", umschreibt Dierker das Angebotsspektrum des Bremer Brandschutzunternehmens. Auf der Referenzliste von Dierker Brandschutz oHG mit Sitz an der Grambker Heerstraße stehen Bremer Institutionen und Betriebe. Der Großteil der Aufträge - ob privat oder gewerblich - verteilt sich nicht nur auf Bremen und das nahe Umland. "Beim Brandschutz sind wir im gesamten bundesgebiet unterwegs." Diese Sparte geht noch auf den Firmengründer und Namensgeber Werner Dierker zurück, der aktiv im Brandschutz tätig war. Für die Zukunft in der umkämpften Brandschutzbranche - "in Bremen gibt es über 50 Betriebe" - setzt Dierker auf neue Ideen. Seit einem Jahr beschäftigt er sich auch mit dem Bau von Rauch-Wärme-Abzugsanlagen, Wandhydranten und Steigleitungen sowie in dem Bereich der Privaten Bauwirtschaft. Dies könnte eine Erweiterung des Geschäftsfeldes sein. "Im Wesentlichen setzt er aber auf Kundentreue und -zufriedenheit. "70 Prozent unserer Kunden sind wiederkehrende Kunden", rechnet er vor. Mit rund 55 Prozent ist die Industrie der größte Auftraggeber - 30 Prozent sind Privatkunden, 15 Prozent öffentliche Aufträge. Hinzu kommt der Qualitätsanspruch: Seit 1988 ist das Unternehmen nach DIN-Norm 9002 zertifiziert, "gerade haben wir die jährliche Überprüfung ohne Beanstandung hinter uns." Dierker, der sich ehrenamtlich stark in den Interessenverbänden der Branche engagiert, setzt langfristig auf eine vermehrte Zusammenarbeit unter den einzelnen Handwerkerkollegen, um im Wettbewerb bestehen zu können. "Mir schweben da beispielsweise Bietergemeinschaften für einzelne Projekte vor, und die jüngeren Kollegen sind demgegenüber durchaus auch aufgeschlossen."

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Eingestellt von Thomas Dierker
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